|
|
||
|
|
Was tun bei einem Fettbrand ?
Das Fett in der Pfanne oder Friteuse
brennt - was tun?
Sehr schnell kann es zu einem Brand von überhitztem Fett in einer Friteuse kommen. Sei es durch ein defektes Gerät, die Wahl der falschen Temperatur oder auch ein längeres Telefonat. Löschversuche mit Wasser führen nicht nur zu verheerenden Verletzungen, sondern auch zur Brandausdehnung durch eine Fettexplosion. Zu einer so genannten Fettexplosion kommt es immer dann, wenn Wasser in einen Behälter mit auf über 100 °C (Siedepunkt Wasser) erwärmtes Fett gegossen oder gespritzt wird. Hierbei verdampft es in dem heißen Fett schlagartig, wobei aus 1 Liter Wasser ca. 1700 Liter Wasserdampf entstehen. Klicken Sie auf das Bild für ein kurzes Video !
Diese gewaltige Volumenvergrößerung führt dazu, dass die heiße Flüssigkeit aus
dem Behälter herausgeschleudert wird, wobei es meist zu einer feinen,
tröpfchenförmigen Verteilung kommt.
Wenn das Wasser in bereits brennende Fette oder Öle gespritzt wird, kommt es zu
einem schlagartigen Abbrennen der herausgeschleuderten Flüssigkeitströpfchen. Zum Thema: 29.11.2006 - Nieder Wöllstadt: Küchenbrand in Pizzeria Zu einem Küchenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Wöllstadt am Mittwochnachmittag gerufen. Wegen einer in Brand geratenen Friteuse in einer Nieder Wöllstädter Pizzeria versuchte der Koch, das Feuer mittels Wasser zu löschen. Leider nahm das Unglück so seinen Lauf: Durch das rasend schnell verdampfende Wasser wurden die brennenden Fettteilchen in die gesamte Küche geschleudert (Fettexplosion). Der Gruppenführer des an der Brandstelle zuerst eingetroffenen LF 16 stellte nach dem Eintreffen schnell fest, dass der Brand trotz Fettexplosion vom Küchenpersonal gelöscht werden konnte. Der Einsatz des schon mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüsteten Angriffstrupps hatte sich somit erledigt. Die ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffenen Kameraden der Ortsteilwehr aus Ober Wöllstadt brachten einen Hochleistungslüfter in Stellung, um die Pizzeria rauchfrei zu bringen. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Eingesetzt war die Feuerwehr mit insgesamt 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen.
|